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Barrierefreiheit prüfen: So gelingt effektives Accessibility-Testing Ihrer Website

7. August 2025
Ihr Webect-Team

Warum Barrierefreiheit im Web heute unverzichtbar ist

Die digitale Welt ist für viele Menschen ein Tor zu Bildung, Arbeit, sozialem Leben und Informationen. Doch nicht jeder Mensch kann Websites auf dieselbe Weise nutzen. Menschen mit Seh-, Hör-, motorischen oder kognitiven Einschränkungen stoßen im Web regelmäßig auf Hürden. Genau hier kommt die Barrierefreiheit ins Spiel – und damit auch das Accessibility-Testing.

Barrierefreiheit bedeutet, dass digitale Inhalte für alle Menschen zugänglich und nutzbar sind – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Das betrifft nicht nur Screenreader-Kompatibilität oder kontrastreiche Farben, sondern auch die Struktur, Navigation und Interaktionsmöglichkeiten einer Website.

Doch Barrierefreiheit ist nicht nur eine soziale Verantwortung, sondern auch ein klarer Vorteil für Unternehmen:

  • Rechtliche Absicherung: Mit der EU-Richtlinie für Barrierefreiheit digitaler Produkte und dem deutschen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) wird Accessibility zur Pflicht – besonders für den E-Commerce ab 2025.
  • Reichweitenerweiterung: Schätzungen zufolge leben in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit Behinderungen – eine relevante Zielgruppe.
  • Suchmaschinenfreundlichkeit: Barrierefreie Seiten sind strukturierter und damit oft besser indexierbar.
  • Besseres Nutzererlebnis für alle: Auch ältere Nutzer oder Menschen mit temporären Einschränkungen profitieren von einer barrierearmen Web-Erfahrung.

Doch wie prüft man eigentlich, ob die eigene Website barrierefrei ist? Die Antwort: durch gezieltes Accessibility-Testing.

Manuelles vs. automatisiertes Accessibility-Testing: Ein Überblick

Beim Accessibility-Testing unterscheidet man grundsätzlich zwischen automatisierten und manuellen Tests. Beide Ansätze haben ihre Daseinsberechtigung – und idealerweise werden sie kombiniert.

Automatisiertes Accessibility-Testing

Automatisierte Tools analysieren den Quellcode einer Website auf typische Barrierefreiheitsprobleme. Dazu zählen beispielsweise:

  • Fehlende oder doppelte Alt-Texte bei Bildern
  • Unzureichende Farbkontraste
  • Nicht beschriftete Formularelemente
  • Fehlende ARIA-Rollen oder Überschriften-Hierarchien
  • Nicht erkennbare Fokus-Elemente

Bekannte Tools für automatisierte Tests:

  • WAVE (Web Accessibility Evaluation Tool): Browser-Plugin zur schnellen Analyse einzelner Seiten.
  • axe DevTools: Entwicklerfreundliches Tool von Deque, auch als Chrome-Erweiterung.
  • Google Lighthouse: In den Chrome DevTools enthalten, liefert u. a. Accessibility-Scores.
  • Pa11y: Open-Source-Testtool für systematische Prüfungen.
  • Siteimprove oder Monsido: Professionelle SaaS-Plattformen zur kontinuierlichen Überwachung von Websites.

Vorteile automatisierter Tests:

  • Schnell und skalierbar
  • Guter Überblick über strukturelle Probleme
  • Ideal für kontinuierliche Integration (z. B. via CI/CD-Pipelines)

Aber: Kein Tool erkennt alle Probleme. Etwa 30–40 % der Barrieren bleiben unentdeckt – hier kommt das manuelle Testing ins Spiel.

Manuelles Accessibility-Testing

Hier prüfen echte Menschen die Website auf Barrieren. Dabei kommen sowohl Normen wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.1) zur Anwendung als auch persönliche Erfahrungswerte – idealerweise auch von Nutzer:innen mit Behinderung.

Typische manuelle Prüfmethoden:

  • Tastatur-Navigation: Ist die Seite vollständig ohne Maus bedienbar?
  • Screenreader-Tests (z. B. mit NVDA oder VoiceOver): Wird der Inhalt korrekt und verständlich vorgelesen?
  • Visuelle Prüfungen: Sind Kontraste ausreichend, Schriftgrößen skalierbar, Interaktionselemente verständlich?
  • Test mit assistiven Technologien: Nutzung von Braillezeilen, Sprachsteuerung oder Screen Magnifier

Zusätzlich gibt es strukturierte Tests, wie sie von BITV-Test.de oder der Stiftung Pfennigparade durchgeführt werden. Auch Usability-Tests mit Fokusgruppen können wertvolle Erkenntnisse liefern.

Fazit: Während automatisierte Tests eine solide Grundlage schaffen, sind manuelle Prüfungen unverzichtbar, um echte Barrieren zu erkennen und zu beheben.

Schritt-für-Schritt: So führen Sie ein Accessibility-Audit Ihrer Website durch

Ein strukturiertes Vorgehen hilft Ihnen, Barrierefreiheit systematisch zu verbessern. Hier eine bewährte Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Accessibility-Testing:

1. Zielgruppen und Anforderungen verstehen

Bevor Sie mit dem Testing beginnen, sollten Sie sich fragen:

  • Wer nutzt meine Website?
  • Welche Einschränkungen könnten meine Nutzer:innen haben?
  • Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für meine Branche?

Ein klares Verständnis der Zielgruppe hilft bei der Auswahl der passenden Testmethoden.

2. Tool-Auswahl und Testplan erstellen

Nutzen Sie eine Kombination aus Tools und Methoden. Beispiel:

  • Google Lighthouse und axe DevTools für den ersten Scan
  • Screenreader-Test mit NVDA auf Windows
  • Tastatur-Navigation auf verschiedenen Endgeräten
  • Farbkontrastprüfung mit Color Contrast Analyzer

Erstellen Sie eine Checkliste auf Basis der WCAG 2.1 – z. B.:

  • Wahrnehmbarkeit (Textalternativen, Untertitel, Kontrast)
  • Bedienbarkeit (Tastaturzugänglichkeit, Fokusreihenfolge)
  • Verständlichkeit (lesbare Sprache, Vorhersehbarkeit)
  • Robustheit (kompatibel mit verschiedenen Technologien)

3. Probleme identifizieren und priorisieren

Listen Sie alle gefundenen Probleme auf und priorisieren Sie diese nach:

  • Schweregrad (kritisch, mittel, gering)
  • Anzahl betroffener Seiten
  • Nutzerrelevanz

Tipp: Verwenden Sie ein Ticketsystem oder eine Tabelle mit Screenshot, Fehlerbeschreibung, WCAG-Verweis und Lösungsvorschlag.

4. Behebung und Nachprüfung

Lösen Sie die Probleme im Code – z. B.:

  • Alt-Texte korrekt setzen
  • Formularelemente mit Labels versehen
  • Tastatur-Navigation ermöglichen
  • ARIA-Rollen und Landmarken ergänzen

Nach jedem Fix: Retest! Nur so stellen Sie sicher, dass neue Probleme nicht entstehen.

5. Regelmäßige Accessibility-Checks etablieren

Barrierefreiheit ist kein Einmalprojekt. Machen Sie Accessibility zum Teil Ihres Workflows:

  • Automatisierte Tests bei jedem Deployment
  • Accessibility-Guidelines für Entwickler:innen
  • Schulungen für Redaktionsteams
  • Regelmäßige Usability-Tests mit Fokus auf Inklusion

Accessibility Testing ist keine lästige Pflicht, sondern ein echter Innovationsfaktor.

Fazit: Accessibility Testing ist ein Gewinn für alle

Barrierefreiheit ist weit mehr als eine gesetzliche Anforderung – sie ist ein Ausdruck von digitaler Fairness und professionellem Webdesign. Accessibility-Testing gibt Ihnen die Werkzeuge in die Hand, um digitale Produkte inklusiv zu gestalten und so ein breiteres Publikum zu erreichen.

Eine barrierefreie Website zeigt, dass Sie Ihre Nutzer ernst nehmen. Sie reduziert Absprungraten, erhöht die Verweildauer und signalisiert Qualität – gegenüber Kunden wie auch Suchmaschinen.

Tipp von Webect: Möchten Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit testen oder eine barrierefreie Plattform von Grund auf planen? Unsere UX- und Accessibility-Expert:innen begleiten Sie von der Analyse bis zur Umsetzung – technisch, rechtlich und gestalterisch.

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